Zwei Monaten Dacia

Nach einigen kurzen Fahrten im August ging es gleich auf die lange Strecke in den Urlaub. Das MediaNav im Dacia hat sich bewährt und die ca. 4500 km wurden mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 5,6 l abgespult. Insgesamt war der MCV unauffällig, keine Zicken oder Klagen der Mitfahrer sind zu berichten.
Nun ist der Arbeitsplatz über die U-Bahn zu erreichen und der Dacia wird nun hauptsächlich für Kurzstrecken genutzt, was den durchschnittlichen Verbrauch an die 6 Liter bring.
Innerhalb dieser 2 Monate hatte ich auch ein Trike im Kofferraum, es blieben immer noch 3 Sitzplätze nutzbar.

Im Auto
Im Auto

Knarzen oder Klappern, merkwürdige Geräusche oder lose Bauteile nichts davon trifft auf den Wagen zu.

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Nach fast 100 km Testfahrt

Ende August habe ich mir einen ausgiebigen Test eines Liegerades gegönnt. Seit dem Sommer versuche ich über meinen Arbeitgeber ein HP-Velotechnik Scorpion zu leasen, das ist aber eine andere Geschichte.

HP Velotechnik Scorpion
HP Velotechnik Scorpion

Pedalium in Neuried stellte mir für fünf Tage ein Scorpion bereit, welches gleich am Samstag Nachmittag bei einer Tour westlich von München seine Qualitäten zeigen durfte. Nach ca. 2,5 Stunden waren 40 km zusammen gefahren. Es ging bei dieser Strecke über Feldwege, Schotter Wege, asphaltierte Radwege und auch direkt auf kleinen Landstrassen, nirgends fühlte ich mich mit dem Liegerad besonderst gefährdet, die Autofahrer haben mich immer gesehen bzw. der Abstand mit dem auf der Landstraße an mir vorbei gefahren worden ist, war immer größer als ich es von meinem normalen Fahrrad gewohnt bin. Kleine Feldwege haben sich als nicht so angenehm zu fahren gezeigt, weil mindestens ein Rad auf dem Grünstreifen hoppelt. Als ich das Liegerad in Empfang nahm schmunzelte ich noch über die 81 Gänge dieser Ausstattungsvariante, aber an so mancher Steigung dieser ersten Tour war ich froh mit der Nabenschaltung reagieren zu können, anstatt abzusteigen und schieben zumüssen. Die ersten Blicke über die Schulter brachten mich gefährlich nah an Straßenböschungen, bis ich mich an die vorhandenen Spiegel gewöhnt hatte und einschätzen konnte was ich sehe. Insgesamt habe ich die erste Tour sehr genossen.
Den sich anschließenden verregneten Sonntag konnten meine Beine zur Erholung nutzen, dafür ging es Montag Abend nach Feierabend noch auf eine schnelle Runde 20 km in einer Stunde. Diesmal ging es mehr durch Wohngebiete und auf Verbindungsstraßen von Stadtteilen / Vororten. Auch hier gab es keine kritischen Verkehrssituationen.
Der Dienstag war dann der Tag an dem die zukünftige Hauptnutzung getestet wurde – der Weg zur Arbeit. Die 14 km zu nachtschlafender Uhrzeit waren erstmal eine Herausforderung, wobei das frühe Aufstehen die eigentliche Schwierigkeit war und nicht die Strecke. Den Weg durch den morgendlichen Berufsverkehr war nach anfänglicher Beinschwere recht flott absolviert und auch hier zeigte sich die Befürchtung vermehrt kritische Situationen zu erleben als nicht zutreffend. Verschwitzt und munter ging es unter die Firmendusche, die diese Idee des Firmenfahrrads erst aufkommen ließ. War ich am Montag innerhalb 40 Minuten mit der MVV von Haustür zum Schreibtisch gekommen, brauchte ich heute 10 Minuten länger um den Schreibtisch zu erreichen. Diese 10 Minuten wurden für das Duschen benötigt. Gut Gelaunt und munter durch den Arbeitstag war die Rückfahrt doch deutlich langsamer, die nicht vorhandene Fitness machte sich bemerkbar. Am Ende waren es fast 100 km die auf dem Liegerad zusammen gestrampelt worden sind.

Hier einige Fotos:

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wieder mit dem „Upright“ unterwegs

Die Aufzeichung über die Strava App auf dem iPhone scheint einige Sprünge zu  machen, 75 km/h bin ich mit Sicherheit nicht gefahren.

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… und nach Hause

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Morgens zur Arbeit

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Eine Runde nach Feierabend

mal kurz noch eine Rundegedreht …

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