6. Fotomarathon München 2017

Dieses Jahr habe ich gleich RAW ausgeschaltet, als ich die Tasche für den Marathon gepackt habe, dabei waren ein 50 mm / 24 mm / Filter / Stativ und der Ersatzakku wobei ich das 24 mm nur als Backup mitgenommen habe.

Das Thema lautete dieses Jahr Weltstadt mit Herz und hatte folgende Teilaufgaben im ersten Teil:

Die Themen des erste Blocks

Die Sonne war schnell gefunden und die Spielkarte mit der Herz 5 hatte ich für meine Startnummer schon morgen eingepackt, so daß dieses Motiv mich nich lange aufhielt:

Sonne im Herzen

Für ein Herz und eine Seele im Zusammenhang mit München an Bier und die Kupferkessel in der Sandstrasse, leider sind das mehr als 2 Kessel und die Reflexionen in den Scheiben waren nicht in den Griff zu bekommen, den besten Blick hat eine rote Arbeitsbühne ruiniert. Da muß nun ein Idee her und wenn man nicht Alfred und Else mit ihren Nettigkeiten als Kontrast ablichten möchte kommt einem so etwas in den Sinn:

Ein Herz und eine Seele

Das pulsierende Leben bzw. der Verkehr am Stachus als den Herzschlag der Stadt war als drittes Thema keine Schwierigkeit:

Herzschlag

Wer wenn nicht der TÜV prüft alles auf Herz und Nieren :

Auf Herz und Niere Prüfen

Das Herzerfrischende fand ich dann wieder am Stachus, diesmal das Wasser des Brunnens:

Herzerfrischend

Den Herzenswunsch bis ins hohe alter Vital zu bleiben:

Herzenswunsch

Damit war der erste Themenzettel abgearbeitet und bisher war ich mit den gefundenen Motiven zufrieden und konnte eine ausgiebige Mittagspause machen, das hatte ich bei anderen Fotomarathons schon schlechter erlebt, wo ich zur Halbzeit erste einen Teil der ersten Aufgaben erledigt hatte. Aber ich kannte die weiteren Themen noch nicht, um 15:00 Uhr wurde der nächste Block bekannt gegeben:

Themen Block 2

Auf der Suche nach einem Herzhaften Motiv bin ich an der Umsetzung verschiedener Semmeln vorbei gekommen und den „Damit Sie auch morgen noch herzhaft zubeissen können“ – die Startnummern sagten mir das dies keine zufälligen Fotomotive sind – mir schwebte aber etwas schärferes vor Augen:

Herzhaft

Aber schon bevor ich das herzhafte Foto aufnahm sah ich an einer Ampel beim Viktualienmarkt mein Herzblatt Motiv:

Herzblatt

Bei den nächsten beiden Motive habe ich im Nachhinein ein bisschen Sorgen das die Jury ggf. die Reihenfolge umdreht. „Wenn’s Herzer in die Hose rutscht“ stelle ich mir aber den Moment vor wenn der Büßer in Beichtstuhl eintritt um sich seinen Sünden zu stellen:

Wenn s Herzerl in die Hose rutscht

Und wo wird die ganze Wahrheit sagen mit Hand auf’s Herz, na hoffentlich hier:

Hand au s Herz

Die 2 Herzen im 3/4 Takt fand ich dann etwas schwierig, Julia am Spielzeug Museum kam mir in den Sinn aber es da wäre nur ein Herz gewesen und mit Romeo nahm es auch kein so ein beschwingtes Ende. Der Eröffnung Walzer des Wiener Opernballs fand nicht im passenden zeitlichen Rahmen statt und der Kocherlball auch erst am nächsten Tag. Dann sah ich diese beiden rosa Luftballons in der Luft tanzen, und durch die Spiegelung wird es ein kleine Tanzveranstaltung:

2 Herzen im 3/4 Takt

Als letztes Thema sollte sich ein Herz gefaßt werden und da kam für mich als überzeugter „Warmduscher“ nur ein Motiv in Frage, für das man sich ein Herz fassen muß – der Sprung ins kalte Wasser, also zu den Eisbach Surfern:

Sich ein Herz fassen

Danach ging es zurück zum Löwenbräukeller um die Serie abzugeben und diesmal bin ich die vielen km durch München nicht umsonst gelaufen wie 2016.

Nun heißt es sich bis Ende September gedulden um zu erfahren wie die Serie bei der Jury angekommen ist, aber es geht nicht um die Platzierung, sondern um den Spaß bei der Motivsuche und dieses Jahr war es insgesamt betrachtet eine gelungene Teilnahme. Vielen Dank an das Orga Team und für den 7. Marathon versuche ich eine noch kleinere Startnummer zu bekommen 🙂

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Meine Münchner Fotomarathon Runde 2017

Diese Strecke wurde nur zu Fuß zurückgelegt:

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5. Fotomarathon München 2016 – Disqualifiziert

Nach ca. 20 km zu Fuß durch München und 12 Aufnahmen mit der Einstellung RAW + JPEG bei der Abgabe der Serie festgestellt, das der Veranstalter keinen Importfilter verwendet der die RAW Dateien ignoriert und somit 12 Dateien zu viel auf der Speicherkarte vorhanden sind. Der Versuch mit der Speicherkarte in der Kamera die RAWs los zu wenden scheiterte, da die benötigte Funktion sich gut im Menü versteckt oder nicht vorgesehen ist, wie auch immer – selbst verschuldet ausgeschieden 🙁

Das Oberthema dieses Jahr war FÜNF, dadrin waren folgende Themen enthalten:

Fünf

5
Fünf

Fünf gerade sein lassen

Fuenfe gerade sein lassen
Fuenfe gerade sein lassen

A little bit of … Mambo No. 5

A little bit of ... Mambo No 5
A little bit of … Mambo No 5

Fünf Prozent Hürde

Fünf Prozent Huerde
Fünf Prozent Huerde

Nr. 5 lebt

Nummer 5 lebt
Nummer 5 lebt

Das fünfte Rad am Wagen

Das fünfte Rad am Wagen
Das fünfte Rad am Wagen

Give me five

Give me five
Give me five

Olympia

Olympia
Olympia

Fünf Freunde

Fünf Freunde
Fünf Freunde

Die berühmten/verrückten 5 Minuten

Die Berühmten fünf Minuten
Die Berühmten fünf Minuten

Fünf vor zwölf

Fünf vor zwölf
Fünf vor zwölf
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Fotowalk

Die Ergebnisse eines abendlichen Fotowalks durch das Olympiadorf an der BMW-Welt vorbei zur U-Bahnstation Westfriedhof:

Auf der Suche nach dem Regenbogen

Search_for_the_Rainbow

Käfighaltung?Kaefighaltung1

Käfighaltung!
Kaefighaltung2NaturNatur

Löschmittel

Loeschmittel

BMWBMW

Einfahrt

Einfahrt

Westfriedhof

Westfriedhof

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Stativ / Stativsystem was ist zu beachten

Ein Arbeitskollege fragte mich nach einer Empfehlung, welches Stativ er für eine USA Reise kaufen soll. Für eine fundierte Empfehlung fehlen mir die aktuellen Marktkenntnisse, aber ich konnte für meinen Kollegen eine „kurze“ Zusammenfassung geben, worauf man beim Stativkauf achten soll, bzw. welche Kompromisse man eingehen muss wenn man sich nicht komplett finanziell ruinieren möchte und nebenbei, kann man auch einwenig einschätzen, was der Verkäufer versucht einem aufzuschwatzen oder erkennen, wo der Haken bei den Schnäppchen ist.

Diese Zusammenfassung möchte ich nun hier auch veröffentlichen.
Für die Auswahl eines Statives kann man drei Eigenschaften genauer betrachten:

  1. Stabilität
  2. Gewicht
  3. Kosten

Alle diese Bereiche sind voneinander abhängig und es ist nur für jeweils zwei Bereiche möglich, das Optimum zu finden:

  • stabil & leicht = teuer
  • leicht & günstig = instabil
  • stabil & günstig = schwer

Die Preisspanne für ein Stativ geht von 30€ bis in den 4-stelligen Bereich

Man kann Stativ schlecht ohne Stativkopf und Wechselplatte nutzen, daher sehe ich das Stativ als ein System an.

Das einfachste wäre, ein Einbein-Stativ für Teleaufnahmen bis 1/10 Sek als Stabilisator zu verwenden. Mit heutigen Stabilisatorlösungen in Kameras / Objektiven gibt es eigentlich kaum noch einen Grund sich ein Einbein anzuschaffen. Für Profi-Sportfotografen mit 400 mm und mehr sieht das ganz anders aus.

Wenn es um das leichte Gepäck auf einer Wanderung geht, gibt es auch schon Wanderstöcke mit integriertem Stativgewinde

Eine weitere günstige Alternative wäre der Bohnensack (Kirschkernkissen) zur Kamerastabilisierung. Wenn man nicht nur bodennah fotografieren will, muss man immer in geeigneter Höhe eine Ablage für den Bohnensack finden.

Jetzt wird’s ernst, nun geht es um das Dreibein Stativ. Diese Art von Stativen steht auch allein und ist daher auch für Langzeitbelichtungen > 1/10 sek geeignet. Es gibt diese Stative aus verschiedenen Materialien (Holz, Alu, Carbon, Basalt).

Holz als Stativ Material ist schwingungsarm und stabil aber schwer und diese Stative sind nicht als kompakt zu bezeichnen. Es gibt auch z.B. von der Firma Berlebach das Ministativ mit 26 cm Packmaß, aber die max. Höhe ist mit 36 cm eher für das bodennahe Arbeiten gedacht.

Etwas leichter werden Stative aus Alu, aber hier verliert man etwas von der Schwingungsarmut gegenüber Holz-Stativen. Man sollte darauf achten, dass min. 2 Beine des Statives mit Moosgriffe o.ä. ausgestattet sind, um während der kalten Jahreszeit nicht daran festzufrieren und wenn man das Stativ über die Schulter trägt, es etwas gepolstert ist.

Leichter und auch schwingungsarm wäre dann ein Stativ aus Carbon, hier steigt aber auch der Preis deutlich an.

Die nächste Stufe der Optimierung würde man mit einem Stativ aus Basalt erreichen, noch leichter, immer noch schwingungsarm aber dann auch sehr teuer.

Die Höhenverstellung der Beine eines Stativs werden über zwei Verschlußarten arretiert a) Klemmverschluß oder b)  Drehverschluß. Ich selber komme mit Klemmverschlüssen gut zurecht, aber ich kenne mindestes zwei Personen, die sich die Finger damit einklemmen und deshalb auf Drehverschlüsse schwören. Dies ist definitiv eine Geschmacksfrage und hat keinen Einfluss auf die Funktion des Stativs.

Für die Stabilität eines Stativs ist auch die Anzahl der Beinsegmente wichtig, je weniger Segmente die Beine haben um so stabiler ist das Stativ. Andererseits sind mehr Segmente aber nötig, um es kompakt zu machen, was bei einer Reise oder beim Transport im Rucksack wichtig ist.

Bei der Angabe der max. Höhe eines Stativs muß man bedenken, dass hier später noch der Stativkopf mit ca. + 7-12 cm dazu kommt und, wenn man durch einen Sucher statt auf dem Display aufs Motiv schaut, kommen noch einmal 7-10 cm dazu, welche dann die Arbeitshöhe darstellen. Eine Mittelsäule sollte man nicht zum Erreichen einer bequemen Arbeitshöhe benötigen. Die Verwendung einer Mittelsäule sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Die Angabe einer min. Höhe ist hauptsächlich für Makro-Aufnahmen bei bodennahen Aufnahmen von Interesse, hier ist eine Mittelsäule eher im Weg. Aber die Hersteller haben verschiedene Wege gefunden, um das Problem zu umgehen, zum einen ist es Teilweise möglich, die lange Mittelsäule komplett auszubauen und durch eine kurze zu ersetzen oder die Mittelsäule läßt sich teilen. Auch der Einbau um 180° gedreht wird von verschiedenen Stativen angeboten.

Da eine ausgezogene Mittelsäule Instabilität in das System bringt, sollte man darauf nur in Ausnahmefällen zurückgreifen und dann, nach Möglichkeit, nur 1/2 bis 2/3 der Mittelsäule nutzen.

Bei den Angaben zum Gewicht und Packmaß eines Statives muß man immer im Hinterkopf behalten, dass der Stativkopf und die Wechseleinheit auch noch dazu kommt.

Bei den Tragfähigkeits Angaben sollte man nur ca. 50% – 70% der Herstellerangaben in die Realität übernehmen, da diese Angaben zum Teil ohne Stativkopf gemacht werden und es keine einheitliche Messmethode gibt. Bei der Stativ Auswahl muß man das Gewicht der Stativkopf + Kamera + schwerstes Objektiv + ggf. Blitz berücksichtigen.

Auch bei Stativköpfen sollte man den Herstellerangaben zur Tragfähigkeit gegenüber eher misstrauisch sein und für Kamera + schwerstes Objektiv + ggf. Blitz auch nur 50% – 70% der Herstellerangaben nutzen.

Das endgültige Packmaß des Statives wird auch von den Abmessungen des Kopfes beeinflusst

Der Kugelkopf  trägt hier am wenigsten auf, er hat eine Arretierung für alle Richtungen, ggf. noch eine Stellschraube für die Friktion, manche besitzen noch eine eingebaute Panorama Funktion. Wenn hier ein günstiger Kopf gekauft wird, kann es sein, dass nach dem Feststellen der Ausrichtung noch ein absacken des Kopfes passiert, welches bei teureren Modellen nicht der Fall ist. Man kann hier am schnellsten arbeiten.

Bei 3D Neiger ist jede Achse einzeln einstellbar, dies ist in der Regel die günstigste Art von Stativköpfen. Ein schnelles Verstellen ist hier eher nicht möglich, aber das präzise Ausrichten kann dabei in Ruhe vorgenommen werden.

Wenn der Wunsch einer höheren Präzision vorhanden ist und die kleinste Änderungen vorgenommen werden sollen, kommt der Getriebneiger ins Spiel, hier werden die 3 Achsen über Stellschrauben mit einem Getriebe verstellt.

Eine Sonderform des Kugelkopfes stellen sogenannte Actiongrips dar, hier wird die Kugel mit einem Spanngriff statt über einen Drehgriff festgestellt.

Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die Wechselplatten. Um nicht jedesmal das Stativ an die Kamera zu schrauben, kann man mit Wechselplatten schneller arbeiten. So kann man mehrere Kameras mit dem selben Stativ nutzen und z.B. zwischen Foto & Video wechseln oder das Teleobjektiv, welches eine Stativaufnahme hat, auch mit einer Wechselplatte versehen, um hier schnell den Befestigungspunkt tauschen zu können. Kleine Wechselsysteme gibt es z.B. von den Firmen Novoflex oder FLM, weit verbreitet bei verschiedenen Herstellern ist das Arca System, welches auch L-Schienen für Kameras im Programm hat, um einen Wechsel von Querformat zu Hochformat zu ermöglichen ohne den Stativkopf neu ausrichten zu müssen. Nach eigenen Angaben ist das Manfrotto 323 das verbreitetste Schnellwechsel System, dass auch von anderen Herstellen genutzt wird.

Weitere Informationen zum Thema Stative und auch Tests zu Stativen findet man hier: http://stativfreak.de/blog

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